Ich war ziemlich skeptisch! Immerhin hatten die letzten Kinofilme gerade mal besseres Serienformat. Dann auch noch ein Regisseur, der mit dem Franchise so gar nichts ‘am Hut’ hat. Aber genau das war offensichtlich die richtige Kombination. Der Film schafft den Spagat, die eingefleischten Fans mit vielen liebevollen Details zu überzeugen und rekrutiert mit Sicherheit eine ganz neue Fangemeinde. Beeindruckend die Leistung von ‘Pille’ und dem jungen Spock. Ich bekam ein richtige Gänsehaut, als sein originales Alter Ego plötzlich auftauchte. Es die die in Granit gemeiselte Maske eines alten Vulkaniers, der Filmgeschichte geschrieben hat. Wahrlich ein Treffen der Generationen.
Die Action war atemberaubend und die Story ausgewogen, spannend und stimmig. Natürlich darf man die technische Ausrüstung der Enterprise im Film und der originalen Serie nicht gegeneinander vergleichen. Aber das wäre auch unfair. J.J. Abrams sollte ‘Lost’ in den Schrank packen und sich nun um weitere Abenteuer im Star Trek Universum kümmern.
„Star Trek“
Mittwoch, 03. Juni 2009 von Uwe Sauerbrei
„Gishen worla eerk-banol!“
Das ist Vulkanisch und heißt: „Er ist nicht das, was ich erwartet habe!“